Aktuelles

Prof. Dr. Thomas Sternberg

Prof. Dr. Thomas Sternberg © ZdK/Nadine Malzkorn

ZdK-Präsident begrüßt Rettungsinitiative für katholische Schulen in Hamburg

"Ich freue mich sehr, dass katholische Laien in Hamburg die Sache selbst in die Hand nehmen und eine Genossenschaft gründen wollen, um die katholischen Schulen in der Stadt zu erhalten. Die Initiatorinnen und Initiatoren sind bereit, in der schwierigen gegenwärtigen Situation, in der das Erzbistum Hamburg vor der Schließung von bis zu acht katholischen Schulen steht, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen. Mit ihrem mutigen persönlichen Engagement bieten sie einen Ausweg an, der sich hoffentlich als tragfähig erweisen und viele Unterstützer finden wird. Der Erhalt der katholischen Schulen in Hamburg wäre ein Segen für die Kirche und für die ganze Stadt", so Prof. Dr. Thomas Sternberg, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK).

Das Erzbistum Hamburg hatte am 19.01.2018 bekannt gegeben, dass es bis zu acht der einundzwanzig katholischen Schulen in der Stadt Hamburg aus finanziellen Gründen schließen müsse. Der Anfang Februar gebildete Initiativkreis „Hamburger Schulgenossenschaft“ strebt die Gründung einer Genossenschaft an, die die Trägerschaft aller katholischer Schulen in Hamburg übernimmt und ihre Zukunft dauerhaft sichert.

 

Prof. Dr. Thomas Sternberg

Prof. Dr. Thomas Sternberg © ZdK/Nadine Malzkorn

ZdK-Präsident Thomas Sternberg zum Koalitionsvertrag

In einer ersten Einschätzung zum Koalitionsvertrag erklärt der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg:

 „Vorweg ist zu sagen: Es ist gut, dass nach der langen Phase der Sondierungen und der Koalitionsverhandlungen nun ein Ergebnis vorliegt und mein erster Eindruck ist: Dieser Koalitionsvertrag ist besser als der Ruf, der ihm in den letzten Wochen in den Medien vorauseilte. Bezogen auf einzelne Bereiche, die für das ZdK von großer Bedeutung sind, heißt das: ...

Zum Wortlaut der Pressemeldung hier

 

 

Begegungen mit dem ANDEREN in Dichtung und Kirche

8. Künstlerisches Werkstattgespräch in Siegburg

Freitag, 02. Februar 2018

Unter dem Leitwort „Begegnung mit dem ANDEREN in Dichtung und Kirche“ findet derzeit in der Abtei Michaelsberg / Katholisch-Soziales Institut in Siegburg das achte künstlerische Werkstattgespräch statt. Es wird von der Deutschen Bischofskonferenz und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) veranstaltet und endet morgen (Samstag, 3. Februar 2018). Seit 1995 sucht die Reihe „Künstlerische Werkstattgespräche“ den Dialog zwischen Kirche und Kunst in wechselnden Kultursparten.

Die Tagung geht von dem Literatur und Theologie Verbindenden aus, um das Andere und das Fremde zur Sprache zu bringen. Die Tagungsteilnehmer diskutieren über die Spannung von Fremdheitserfahrung und Identitätsfindung in der Literatur sowie über ihre Zusammenhänge und Differenzen zur Rede von Gott in Theologie und Liturgie. Dabei fragten sie nach gelingendem Erzählen angesichts unterschiedlichster Entwicklungen im Zuge der Digitalisierung und nach einem angemessenen Sprechen von Transzendenz, das nicht banal oder überkomplex und doch verständlich wie zeitgemäß bleibt.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


Dagmar Mensink gratuliert Rabbiner Henry G. Brandt zum Klaus-Hemmerle-Preis

Freitag, 26. Januar 2018

Die Vorsitzende des Gesprächskreis Juden und Christen bei ZdK hat im Namen des ganzen ZdK Herrn Rabbiner Brandt zur Verleihung des Klaus-Hemmerle-Preises gratuliert. Mensink betonte sein wichtiges Engagement im interreligiösen Dialog und seinen großherzigen und unermüdlichen Einsatz für die Verständigung zwischen Juden und Christen.

Fast 30 Jahre war Rabbiner Brandt Mitglied unseres Gesprächskreises "Juden und Christen" beim ZdK. Der Gesprächskreis wurde Anfang der 1970er- Jahre auf Initiative von Prof. Ernst Ludwig Ehrlich und dem damaligen geistlichen Rektor des ZdK, Professor Klaus Hemmerle, gegründet. Mensink sagte: "Umso mehr freut es mich, dass Sie mit dem Klaus-Hemmerle-Preis ausgezeichnet werden und sich auf diese Weise die Brücke des christlich-jüdischen Dialogs weiter verfestigt – eine Brücke, die vor allem durch Ihre politische Begabung und Klugheit tragfähig wurde. Sie haben zutiefst in ihrer jüdischen Überzeugung verwurzelt und deshalb wie kaum ein anderer nicht nur das Miteinander, sondern auch echte Freundschaften mit Christen aufgebaut und ausgebaut."

 

Mehr Informationen, die Ladatio und Grußworte finden Sie auf der Website der Fokolar Bewegung.

Die Ansprache von Landesrabbiner em. Dr. h. c. Henry G. Brandt, Augsburg, bei der Gemeinsamen Feier im Rahmen des Christlich-Jüdischen Dialogs beim Katholikentag in Leipzig am Donnerstag, dem 26. Mai 2016 finden Sie hier.


Prof. Dr. Thomas Sternberg

Prof. Dr. Thomas Sternberg © ZdK/Nadine Malzkorn

Klarstellungen zu Donum Vitae

Donnerstag, 25. Januar 2018 

Zu Beginn der Woche hat der Präsident des ZdK, Prof. Dr. Thomas Sternberg, die Mitglieder des ZdK über einen Brief des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, informiert, der wichtige Klarstellungen in Bezug auf Donum Vitae enthält, die nach seiner Einschätzung einen qualitativen Sprung bedeuten. "Ich freue mich über diese Klarstellungen sehr. Zeigen sie doch noch einmal das uns alle verbindende Engagement für das ungeborene Leben in unterschiedlichen Formen und auf unterschiedlichen Wegen", so Sternberg.

Wir dokumentieren hier das Scheiben des Präsidenten an die ZdK-Mitglieder. 

Zur grundlegenden Orientierung über die Schwangerschaftskonfliktberatung und über die Entstehung von donum vitae finden Sie hier mehr Informationen.


ZdK diskutiert über Zukunft der Pflegearbeit in Deutschland

Hearing in Frankfurt Sankt Georgen

Montag, 22. Januar 2018

"In einer älter werdenden und länger lebenden Gesellschaft ist die gerechte und zukunftsfähige Gestaltung des Pflegesystems und der Pflegearbeit in Deutschland eine der wichtigsten gesellschaftlichen Herausforderungen", so Hildegard Müller, ZdK-Sprecherin für Wirtschaft und Soziales, beim "Pflege-Hearing" des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) am 18. Januar 2018 an der Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main.

"Die Pflege muss den gleichen gesellschaftlichen Wert erhalten wie die Kindererziehung. Es braucht dafür eine sorgende Gesellschaft, die sich dieser Aufgabe stellt und sie aktiv gestaltet. Als Kirche, die selbst über zahlreiche Pflegeeinrichtungen und -dienste verfügt, müssen und wollen wir hierzu einen substantiellen Beitrag leisten".

Unter dem Titel "Gerechte Pflege in einer sorgenden Gesellschaft – Hearing zur Zukunft der Pflege aus katholischer Perspektive" waren auf Einladung des ZdK ca. 40 Fachleute aus katholischen Verbänden und Organisationen, Diözesen und weiteren kirchlichen Institutionen zusammengekommen, um über die wichtigsten Herausforderungen und Chancen im Pflegesektor zu diskutieren und aus unterschiedlichen Perspektiven Erfahrungen, Konzepte und Ideen für eine gemeinsame katholische Linie zu den zukünftigen Rahmenbedingungen der Pflegearbeit und des Pflegesystems auszutauschen.

Den kompletten Beitrag finden Sie hier.


Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Birgit Mock, Anja Timmermann, Prof. Dr. Ralph Bergold (v.l.n.r)

Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, Birgit Mock, Anja Timmermann, Prof. Dr. Ralph Bergold (v.l.n.r)

Kein Kinderspiel

ZdK eröffnet kirchlichen Dialog über Reformbedarf im Abstammungsrecht

Freitag, 19. Januar 2018

"Gerade neuere reproduktionsmedizinische Möglichkeiten und Realitäten erfordern, dass wir die rechtliche Elternschaft teilweise neu klären", betont die familienpolitische Sprecherin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Birgit Mock, zum Auftakt der Fachtagung "Eltern werden. Kein Kinderspiel. Ethische und rechtliche Herausforderungen bei einer Reform des Abstammungsrechts" am 19.Januar 2018 im Katholisch-sozialen Institut der Erzdiözese Köln (KSI) in Siegburg.

"Das Verständnis von Elternschaft auf den Prüfstand zu stellen und gegebenenfalls zu aktualisieren, das ist kein Kinderspiel und kein politischer oder juristischer Spaziergang. Dafür braucht es schon gute Gründe", so Mock. "Der beste Grund ist, dass ausnahmslos jedes Kind Eltern braucht, die es lieben und beheimaten, die sich kümmern und es schützen, die es erziehen, betreuen und begleiten und ihm einen guten Lebensweg ermöglichen. Emotionalen Bindungen lassen sich staatlich nicht verordnen. Staatliche Reglungen sind aber dann gefragt, wenn es um rechtliche Bezüge, Pflichten, Ansprüche und Schutzkonzepte geht."

In der Fachtagung des ZdK soll deshalb sondiert werden, wie die Rechtsgrundlagen hier der Leitlinie der Rechtsklarheit folgen können, nicht zu Diskriminierungen führen, das Kindeswohl und sein Recht auf Kenntnis der Abstammung berücksichtigen und neben der genetischen und biologischen Abstammung auch den Willen zur rechtlichen Elternschaft einbeziehen. Es soll ausgelotet werden, was sich gesellschaftlich tut, inwiefern rechtliche Anpassungen erforderlich sind und zu welcher Bewertung kirchliche Akteure, in katholischen Verbänden und Organisationen, in den Diözesen und im ZdK, ausgehend vom christlichen Menschenbild und als Anwälte der Menschenwürde, kommen.

Den Wortlaut der Einführung von Birgit Mock finden Sie hier.


Prof. Dr. Thomas Sternberg MdL

Prof. Dr. Thomas Sternberg MdL © ZdK/Benedikt Plesker

ZdK-Präsident Sternberg begrüßt Rechtsgutachten zur staatlichen Suizidbeihilfe

Mittwoch, 17. Januar 2018

"Ich bin ausgesprochen dankbar für das verfassungsrechtliche Gutachten, in dem prägnant herausgearbeitet wird, dass es nach geltendem Recht keine Verpflichtung des Staates geben darf, an Suiziden mitzuwirken. Ich bin überzeugt, dass die unbedingte Würde eines jeden Menschen eine rechtliche Ordnung verlangt, die das menschliche Leben in seiner Verletzlichkeit auch durch Verbote schützt und die aus dem Respekt vor der höchstpersönlichen Entscheidung zum Suizid keinesfalls einen Anspruch auf eine Dienstleistung ableiten darf." Mit diesen Worten begrüßt der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg, das vor wenigen Tagen vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) veröffentlichte Gutachten des Staatsrechtlers Prof. Dr. Udo di Fabio.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


Birgit Mock

Birgit Mock © KNA-Bild

Eltern werden: Kein Kinderspiel

Mittwoch, 10. Januar 2018

Fachtagung des ZdK und KSI zu ethischen und rechtlichen Herausforderungen bei einer Reform des Abstammungsrechts

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) und das Katholisch-Soziale Institut in Siegburg veranstalten unter der Überschrift "Eltern werden: Kein Kinderspiel" am

Freitag, den 19. Januar 2018 von 15 – 20 Uhr

im Katholisch-Sozialen Institut, Bergstraße 26, 53271 Siegburg

eine Fachtagung zu möglichen Reformen im Abstammungsrecht.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


ZdK-Kreuz

Begründungspflichtig ist die Verweigerung des Zugangs für Frauen zu allen kirchlichen Ämtern

Dienstag, 12. Dezember 2017

Mit der Verabschiedung von sieben Thesen zur Frage von "Frauen in kirchlichen Ämtern" ist am vergangenen Sonntag, dem 9. Dezember 2017, in Osnabrück ein wissenschaftlicher Kongress zu Ende gegangen. "Nicht der Zugang von Frauen zu den kirchlichen Dienste und Ämtern ist begründungspflichtig, sondern deren Ausschluss", heißt es in einer der Osnabrücker Thesen.

In ökumenischer Kooperation haben sich 120 Vertreterinnen und Vertreter aus Theologie, Institutionen und Verbänden drei Tage lang in Vorträgen, Gesprächen und intensiven Beratungen mit dem Thema von Frauen in kirchlichen Ämtern befasst.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.

Die Osnabrücker Thesen, die Selbstverpflichtungen des Kongresses und die ausführlichen Erläuterungen finden Sie hier.

Die Mitteilung der Katholischen Universität Osnabrück finden Sie hier.

 


Prof. Dr. Thomas Sternberg

Prof. Dr. Thomas Sternberg © ZdK/Nadine Malzkorn

ZdK-Präsident Sternberg gegen Abschaffung des § 219a StGB

Dienstag, 5. Dezember 2017

Zu der aktuellen Debatte über das Verbot von Werbung für den Schwangerschaftsabbruch teilt der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Thomas Sternberg mit:

"In der aktuellen Debatte über den § 219a des Strafgesetzbuches wird so getan, als gebe es ein Recht auf Schwangerschaftsabbruch und als sei Abtreibung eine medizinische Dienstleistung wie jede andere. Ein Blick in das Gesetz stellt klar, dass das ganz und gar nicht so ist. Das menschliche Leben mit seiner unbedingten Würde muss von seinem Beginn als Embryo bis zum Tod geschützt werden.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier.


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