Pressemeldungen
19.10.2007ZdK-Präsident warnt vor Veränderung des Stichtags
Mit Sorge nimmt der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Prof. Dr. Hans Joachim Meyer, die Absicht der Bundesforschungsministerin Dr. Annette Schavan zur Kenntnis, einen neuen Stichtag für die Einfuhr und Verwendung embryonaler Stammzellen vorzuschlagen. "Das ZdK hält jede embryonenverbrauchende Forschung für ethisch bedenk-lich", betonte Meyer vor dem Hauptausschuss des ZdK am Freitag, dem 19. Oktober 2007. "Ein Stichtag in der Vergangenheit kann daher nur das Ergebnis einer ethischen Abwägung der Gründe für und gegen diese Forschung sein. Das gilt auch für die Initiative von Ministerin Schavan, welche an einer Begrenzung dieser Forschung durch einen Stichtag festhält. Das ZdK erinnert aber daran, dass die Repräsentanten der Forschung den gegenwärtigen Stichtag bei dessen Festsetzung durch den Bundestag für ausreichend gehalten haben. Ein neuer Stichtag kann also zu der Gefahr führen, dass dieser auch in Zukunft wieder verändert wird. Das ZdK empfiehlt daher, am bisherigen Stichtag festzuhalten und sich noch stärker der Förderung der ethisch unbedenklichen Forschung an adulten Stammzellen zuzuwenden".
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