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Pressemeldungen

12.09.2008

Spätabtreibungen


Mit Nachdruck unterstützt das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) den von Unionsabgeordneten angekündigten Gruppenantrag zur Vermeidung so genannter Spätabtreibungen. Das ZdK setzt darauf, dass das Anliegen des Gruppenantrages parteiübergreifend mitgetragen wird und fordert die Abgeordneten des Deutschen Bundestages zur Unterstützung auf. Noch in dieser Legislaturperiode muss eine Regelung getroffen werden, die den Skandal von Schwangerschaftsabbrüchen bei zu erwartender Krankheit oder Behinderung des Kindes zu vermeiden hilft. In keinem Fall darf ein embryopathischer Befund des Kindes stillschweigend unter die medizinische Indikation subsumiert und damit legalisiert werden. Das Gendiagnostikgesetz reicht zur Vermeidung von so genannten Spätabbrüchen bei weitem nicht aus, da eine Reihe von Krankheitsgruppen nicht genetisch bedingt und deshalb über das Gendiagnostikgesetz nicht erfasst sind.

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