Montag, 7. November 2016

ZdK-Vertreter im Gespräch mit Familienpolitikern der CSU


Die familienpolitische Sprecherin des ZdK Birgit Mock ist am 4. November 2016 gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Sachbereichs, Dr. Hubert Wissing, einer Einladung zum CSU-Parteitag nach München gefolgt. Vor der Eröffnung des Parteitags fand ein Gespräch über familienpolitische Fragen im Vorfeld der Bundestagswahl 2017 statt. Es nahmen teil: Emilia Müller MdL, Bayerische Staatsministerin für Arbeit und Soziales, Familie und Integration,
Kerstin Schreyer MdL, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Vorsitzende der CSU-Familienkommission,
Joachim Unterländer MdL, Vorsitzender des Landtagsausschusses für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration und Mitglied des ZdK
Im Mittelpunkt des Gespräches stand die Frage, wie für Familien eine bessere Vereinbarkeit von Berufstätigkeit und Sorgearbeit erreicht werden kann. Die Ministerin ging auf die von der Bayerischen Staatsregierung ergriffenen Maßnahmen ein, mit denen Bayern in Ländervergleich einen Spitzenplatz einnehme. Die ZdK-Sprecherin betonte, dass Vereinbarkeit nicht nur eine Herausforderung für Familien mit kleinen Kindern sei. Insbesondere die Wahrnehmung von Verantwortung für die Pflege von Angehörigen müsse stärker einbezogen werden. Vereinbarkeit zu ermöglichen sei somit eine lebenslaufbezogene Aufgabe.
Weitere Gesprächsthemen waren die Anerkennung von Sorgearbeit in der Rentenversicherung und die Pluralisierung von Lebens- und Familienformen.