Salzkörner

23. Jg. Nr. 5

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  • Was für ein Vertrauen

    Autor: Dr. Stefan Vesper

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  • Pariser Klimaabkommen jetzt umsetzen!

    Anstehende Aufgaben für Deutschland und die internationale Staatengemeinschaft

    Vom 6. bis 17. November 2017 findet die 23. UN-Weltklimakonferenz (COP23) in Bonn statt. Der jährlich wechselnde Vorsitz wird in diesem Jahr vom pazifischen Inselstaat Fidschi übernommen. Besonders die kleinen Inselstaaten spüren den Klimawandel heute schon und die Auswirkungen werden sich voraussichtlich noch verstärken. Die Weltklimakonferenz ist daher eine wichtige Gelegenheit, die Belange der besonders verwundbaren Länder und Bevölkerungsgruppen stärker in den Mittelpunkt der deutschen und internationalen Öffentlichkeit zu rücken.

    Autor: Antje Kathrin Schroeder | Referentin für Energiepolitik bei MISEREOR

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  • Demokratie stimmt – auch wenn sie ungemütlich wird

    ZdK-Initiative zur Verteidigung und Stärkung der Demokratie

    War denn alles umsonst? Das wird sich am Abend des 24. September mancher gefragt haben, als die AfD mit 12,6 Prozent der Stimmen in den Deutschen Bundestag einzog und damit nur noch 8 Prozentpunkte hinter der gebeutelten SPD lag. In den Monaten vorher hat es viele Kampagnen und viel Überzeugungsarbeit gegeben, um dem politischen Erstarken der Rechtspopulisten entgegenzutreten, so auch im ZdK, in den katholischen Verbänden und Organisationen und an vielen Stellen in den Diözesen. Das Ergebnis: ernüchternd.

    Autor: Dr. Hubert Wissing | Leiter der Arbeitsgruppe "Kirche und Gesellschaft" im Generalsekretariat des ZdK

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  • Gelingende Integration

    Das Modellprojekt "Schwangerschaft und Flucht"

    Viele junge Frauen, zum Teil mit Kleinkindern unterwegs, sind als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen, um hier Schutz zu suchen. Unter diesen Frauen sind viele, die auf der Flucht oder nach ihrer Ankunft in Deutschland schwanger geworden sind bzw. noch schwanger werden. Angesichts dieser Situation hat der Bundesverband donum vitae e. V. in intensiven Gesprächen mit der Politik und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) das Modellprojekt "Schwangerschaft und Flucht" entwickelt. Es hat eine Laufzeit von drei Jahren und wird vom BMFSFJ gefördert. Wichtigstes Ziel des Projektes ist die aufsuchende Beratung der Frauen. So sollen die bewährten Angebote der deutschen Schwangerschaftsberatung im Sinne der §§ 2, 5 und 6 SchKG (Schwangerschaftskonfliktgesetz) für die besondere Zielgruppe der schwangeren Flüchtlingsfrauen und zum Schutz ihrer ungeborenen Kinder zugänglich gemacht werden. Auf Wunsch der Frauen und zu ihrem Schutz kann auch das Umfeld einbezogen werden, zum Beispiel durch sexualpädagogische Angebote an Männer.

    Autor: Petra Schyma | Referentin beim donum vitae Bundesverband e. V., Projektleitung "Schwangerschaft und Flucht"

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  • Die Trennung von Flüchtlingsfamilien beenden!

    Familiennachzug ist ein Menschenrecht

    Auf der Flucht vor Verfolgung oder Krieg werden Familien oft getrennt – durch widrige Umstände oder weil sie vor oder während der Flucht angesichts der Gefahren entscheiden, einzelne Familienmitglieder voranzuschicken. Jedoch können Flüchtlinge, die seit dem 18. März 2016 hierzulande als subsidiär Schutzberechtigte anerkannt worden sind, ihre Familie nicht mehr nach Deutschland nachholen. Ihr Recht auf Familiennachzug wurde für zwei Jahre ausgesetzt. Wie verzweifelt Betroffene sind, deren Liebsten weiterhin in Lebensgefahr sind, erleben die in der Flüchtlingsarbeit Aktiven jeden Tag. Dennoch wird zurzeit debattiert, die Regelung zu verlängern und damit die Trennung von Familien weiter aufrechtzuerhalten. Mit den Menschenrechten wäre dies nicht vereinbar, und es würde dem christlichen Menschenbild und der Bedeutung der Familie widersprechen.

    Autor: Prof. Dr. Beate Rudolf | Direktorin des Deutschen Instituts für Menschenrechte

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  • Diakonat der Frau

    Zum Stand der theologischen Diskussion

    Papst Franziskus hat im August des vergangenen Jahres eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Tradition des Diakonats der Frau in der Kirche befassen soll. Damit hat eine schon seit langem geführte innerkirchliche Debatte einen neuen Impuls bekommen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) setzt sich seit einigen Jahren aktiv dafür ein, auch Frauen zu Diakoninnen zu weihen. Zuletzt hat die Vollversammlung des ZdK hat am 5. Mai 2017 in Berlin mit großer Mehrheit die Deutsche Bischofskonferenz aufgefordert, sich in Rom für den sakramentalen Diakonat der Frau einzusetzen.

    Autor: Prof. Dr. Dorothea Sattler | Sprecherin des Sachbereichs "Pastorale Grundfragen" des ZdK & Dr. Dorothea Reininger | Mitglied des Ständigen Arbeitskreises "Pastorale Grundfragen" des ZdK

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  • Friedensgespräche in Münster

    Katholikentag reiht sich in lange Tradition ein

    Papst Franziskus hat im August des vergangenen Jahres eine Kommission eingesetzt, die sich mit der Tradition des Diakonats der Frau in der Kirche befassen soll. Damit hat eine schon seit langem geführte innerkirchliche Debatte einen neuen Impuls bekommen. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) setzt sich seit einigen Jahren aktiv dafür ein, auch Frauen zu Diakoninnen zu weihen. Zuletzt hat die Vollversammlung des ZdK hat am 5. Mai 2017 in Berlin mit großer Mehrheit die Deutsche Bischofskonferenz aufgefordert, sich in Rom für den sakramentalen Diakonat der Frau einzusetzen.

    Autor: Viola van Melis | WWU Westfälische Wilhelms-Universität Münster, Leiterin des Zentrums für Wissenschaftskommunikation am Exzellenzcluster "Religion und Politik"

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