Salzkörner

23. Jg. Nr. 6

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  • Verstehen wir uns?

    Editorial

    Autor: Dr. Stefan Vesper

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  • Designt und vererbt

    Der Druck auf die Keimbahntherapie wächst

    Debatten über die Keimbahntherapie enden oft mit dem Hinweis, dass ein generationsübergreifender Eingriff ins Erbgut technisch gar nicht so schnell möglich sein wird und dass noch genügend Zeit für weitere Debatten bleibt. Die Genschere CRISPR-Cas9 entwertet dieses Argument gerade. Sie editiert und redigiert das Erbgut präzise, preiswert, flink und einfach. Nie konnten genetische Eigenschaften müheloser ausgeschaltet, verändert oder ersetzt werden als mit CRISPR-Cas9 und seinen optimierten Varianten. Im August und September 2017 sind allein fünf Studien erschienen, in denen das Erbgut humaner Embryonen editiert worden ist.

    Autor: Dr. Hildegard Kaulen | Molekularbiologin und Wissenschaftsjournalistin

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  • Selbstbewusst in die Zukunft

    Warum wir 50 Jahre Rätearbeit feiern sollten

    Die Frage "Was würde der Pfarrgemeinde fehlen, wenn es keinen Pfarrgemeinderat gäbe?" führt bei Workshops regelmäßig zu seitenweise vollgeschriebenem Flipchartpapier. Offensichtlich wäre die Pfarrei ohne dieses Laiengremium arm dran. Aber Papier ist geduldig. Viel wichtiger ist diese Selbstvergewisserung, damit Frauen und Männer sich weiterhin mit Schwung für die Kirche Jesu Christi vor Ort engagieren. Im und mit dem PGR lässt sich etwas bewegen. Nur wer diese Erfahrung gemacht hat, kann sie an andere glaubwürdig weitergeben. Spätestens bei der Suche nach neuen KandidatInnen wird das relevant. Gerade stellen wir uns in Bayern wieder dieser Herausforderung. Am 25. Februar 2018 findet die nächste Wahl statt, bei der bereits 14-Jährige ihre Stimme abgeben können.

    Autor: Prof. Dr. Hans Tremmel | Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken der Erzdiözese München und Freising

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  • Anmerkungen zur Revision der Einheitsübersetzung der Bibel aus der Perspektive des christlich-jüdischen Dialogs

    Ein Vorschlag zur Diskussion

    Im vergangenen Jahrzehnt sind drei weit verbreitete kirchliche Gebrauchsübersetzungen der Bibel einer gründlichen Revision unterzogen worden: 2017 erschienen die Revisionen der katholischen 'Einheitsübersetzung' [EÜ 2017 = Revision der EÜ 1980] und der 'Lutherbibel' [Luther 2017]; bereits 2007 war eine Revision der sogenannten 'Zürcher Bibel' erschienen. In diesem kleinen Beitrag soll die Revision der EÜ 2017 exemplarisch dahingehend genauer untersucht werden, ob in ihr die beträchtlichen theologischen Fortschritte im christlich-jüdischen Dialog der letzten Jahrzehnte zum Ausdruck kommen.

    Autor: Dr. Heinz-Günther Schöttler | Professor i. R. für Pastoraltheologie an der Universität Regensburg

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  • Bundeskirchensteuerrat

    Ein Vorschlag zur Diskussion

    Die Diskussion über die angedachten Sparbeschlüsse des Verbandes der Diözesen Deutschlands (VDD) – z. B. bei pax christi – wirft die Frage auf, wer eigentlich in welcher Form über den Haushalt des VDD, der sich aus Kirchensteuerzuweisungen aus den 27 Diözesen speist, entscheidet.

    Autor: Prof. Dr. Thomas Schüller | Direktor des Instituts für Kanonisches Recht der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Münster

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  • "Eine Kirche in vielen Sprachen und Völkern"

    Katholiken anderer Muttersprache in der deutschen Ortskirche

    Seit 2015, als zum ersten Mal ein Zugang zu den statistischen Daten der ausländischen Katholiken in Deutschland möglich war, ist die Zahl der gemeldeten Katholiken mit einer ausländischen Staatsangehörigkeit zum 30. Juni 2017 sowohl in absoluten Zahlen (von 3,2 Mio. auf 3,52 Mio.) als auch prozentual von 13,4 Prozent auf nunmehr 15 Prozent aller deutschen Katholiken angestiegen. Und in den großstädtischen Ballungszentren liegt diese Quote noch deutlich höher. Von den 3,5 Millionen ausländischer Katholiken in Deutschland sind mehr als 3 Millionen Europäer.

    Autor: Stefan Schohe | Nationaldirektor für die Ausländerseelsorge Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz

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  • Flucht vor dem Unaushaltbaren

    Weihnachtlicher Impuls

    Vergessen Sie einmal bitte gängiges, im Nachgang der Geburt Jesu Christi entstandenes Kulturgut, das sich auch außereuropäisch behauptet, wie z. B. in den Weihnachtsliedern "Alle Jahre wieder", "Fröhliche Weihnacht überall" oder "Stille Nacht". Nein, das ist keine Neuauflage einer Konsumkritik (diese allerdings wäre angebracht). Aber, ja, es geht um etwas, das erschüttert bzw. unfassbar ist.

    Autor: Christoph Stender | Rektor und Geschäftsführer des Sachbereiches 1 "Theologie, Pastoral und Ökumene" beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken

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