Salzkörner

6. Jg., Nr. 3

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  • Der politische Wille muss auf dem Willen der Völker gründen

    Es ist nicht der Euro, der schwächelt, sondern Europa selbst. Nach einem halben Jahrhundert beharrlicher Aufbauarbeit zur Schaffung einer europäischen Union halten die Regierungen und die Völker inne und denken darüber nach, welchen Weg sie einschlagen sollen, um das begonnene Werk fortzuführen.

    Autor: Jean Boissonnat, Paris, Präsident der Semaines Sociales de France

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  • Die Spannung zwischen ökumenischer Sehnsucht und ökumenischer Verantwortung kreativ gestalten

    Ein Rückblick auf den 94. Deutschen Katholikentag

    Der Hamburger Katholikentag war ein großes Ereignis für die deutsche Kirche und für das junge Erzbistum Hamburg. Wie es unsere Absicht war ist die Veranstaltung wirklich zum zentralen Ereignis der deutschen katholischen Kirche im Heiligen Jahr geworden. Mehr als 50.000 Menschen haben miteinander gebetet, diskutiert, gefeiert, gestritten, gelacht, gerungen, geklagt, gesungen, haben einander gesagt, was sie in ihrem Glauben bewegt.

    Autor: Dr. Stefan Vesper, Generalsekretär des ZdK

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  • Intensive Arbeit am gemeinsamen ökumenischen Werk

    Ein Rückblick auf den 94. Katholikentag in Hamburg aus evangelischer Sicht

    Vom 31. Mai bis zum 4. Juni fand in Hamburg der 94. Deutsche Katholikentag statt. Es war der erste Katholikentag in der sogenannten Diaspora. Und es kamen mehr Teilnehmer zusammen als in den Vorjahren. Getan wurde ein großer Schritt hin zu dem für das Jahr 2003 geplanten Ökumenischen Kirchentag in Berlin.

    Autor: Friederike Woldt, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages (DEKT)

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  • Katholikentag in Hamburg

    Entgegen allen Unkenrufen bewies der Deutsche Katholikentag erneut seine Lebenskraft. Nach Hamburg, wo die Katholiken eine Minderheit in der christlichen Minderheit sind, kamen mehr Teilnehmer als 1998 zum Jubiläumskatholikentag in dem von katholischer Tradition geprägten Mainz. In Hamburg, das in besonderer Weise die Säkularisierung und die kulturelle Vielfalt der heutigen Gesellschaft repräsentiert, entfaltete sich zugleich die Kraft der ökumenischen Geschwisterlichkeit von Christen unterschiedlicher Konfession und Tradition. Der Hamburger Katholikentag war – auch dies entgegen bis zum Überdruss wiederholter Behauptungen – ein bedeutsames geistliches Ereignis.

    Autor: Hans Joachim Meyer

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  • Riesters Konzept führt "zurück in die Eiswüste"

    Will die rot-grüne Bundestagskoalition den Generationenvertrag auflösen?

    Die Aufgabe, das Rentensystem zukunftfähig zu machen, hat die Bundesregierung unter Gerhard Schröder mit dem nunmehr vorgelegten Konzept verfehlt. Frauen und Familien würden, wenn das konsensfähig wäre, einfach abgekoppelt. Was die Sozialreformer von 1957, geleitet von christlichen Wertvorstellungen, an die Stelle der "Eiswüste" gesetzt haben, entspricht offenbar nicht den Vorstellungen des Sozialministers Riester.

    Autor: Eva Maria Welskop-Deffaa, Referentin für wirtschaftliche und gesellschaftliche Frage im Generalsekretariat des ZdK

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  • Verantwortung der Christen in Kirche und Gesellschaft

    Stellungnahmen von Politikern zum Hamburger Memorandum des ZdK

    Als Resonanz auf das Memorandum, das vom Zentralkomitees der deutschen Katholiken auf dem Hamburger Katholikentag verabschiedet worden ist, haben sich vier Christen, die als Politiker in verschiedenen Parteien aktiv sind, gegenüber den "Salzkörnern" geäußert: Ute Vogt MdB (SPD), Norbert Röttgen MdB (CDU), Christa Nickels MdB (Bündnis 90/Die Grünen) und Marita Sehn MdB (FDP).

    Autor: Ute Vogt MdB (SPD)

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