Salzkörner

7. Jg., Nr. 1

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  • Breit gestreutes Privatvermögen: Fehlanzeige

    Noch fehlen weithin die Voraussetzungen für eine Vermögensbildung

    In den neuen Bundesländern von Vermögensbildung zu sprechen, erscheint fast wie Hohn. Denn der Sozialismus hat radikal enteignet und dann das Gemeineigentum heruntergewirtschaftet. Nur durch eine konsequente Politik der Sozialen Marktwirtschaft wird es in Ostdeutschland zu breit gestreutem Privatvermögen kommen können.

    Autor: Gundula Otto, Mitglied im Vorstand der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen Deutschlands, Worbis/Thüringen

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  • Demokratie lebt vom Streit um sachgerechte Politik

    "Ich habe in den letzten 48 Stunden sehr viel darüber nachgedacht, was an demokratischem Streit möglich ist und was nicht, was die Menschen von den Politikern erwarten und was nicht." Was Angela Merkel in der Bundestagsdebatte über die Rentenreform, die zu einer Plakatdebatte wurde, zum Politikstil und zur Debatte um Sachfragen äußerte, muss politisch Interessierten zu denken geben.

    Autor: Stefan Vesper

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  • Deutschland fehlen Mütter

    Notwendig: Mehr Mut und mehr Konsequenz in der Familienpolitik

    Seit Jahren weisen Fachleute immer wieder auf den Zusammenhang hin zwischen einer niedrigen Geburtenrate, einer strukturell kinderunfreundlichen Gesellschaft, einer familienfeindlichen Arbeitswelt, finanzieller Benachteiligung von Familien gegenüber Kinderlosen und hohen Belastungen von Familien und vor allem von Frauen mit Kindern. Das heißt: Deutschland wird ein kinderarmes Land werden und die Überalterung der Bevölkerung wird zunehmen.

    Autor: Dr. Maria Böhmer MdB, Stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU Bundestagsfraktion

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  • Eine falsche Antwort auf berechtigte Sorgen

    Alarmierende Euthanasie-Gesetzgebung bei unseren Nachbarn

    Im November 2000 hat die zweite Kammer des niederländischen Parlamentes eine neue Gesetzgebung zum Thema "aktive Sterbehilfe" verabschiedet. Der Entwurf, der jetzt noch im Senat (Erste Kammer) diskutiert werden muss, sieht vor: Aktive Sterbehilfe soll unter gewissen Voraussetzungen in Zukunft nicht mehr nur straffrei, sondern ausdrücklich erlaubt sein.

    Autor: Dr. Peter Liese MdEP, Arzt, Mitglied des ZdK

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  • Ernsthaftigkeit, Realitätssinn und Kontemplation

    Vita activa in der medialen Gesellschaft

    Im Juni 2000 stellte der Arbeitskreis "Wirtschaftliche und gesellschaftliche Grundfragen" des ZdK ein Diskussionspapier vor: "Spurwechsel - Kulturwechsel. Herausforderungen unserer Zeit an eine nachhaltig erneuerte Vita activa". Der Arbeitskreis reihte sich damit, vielleicht von manchen unbemerkt, ein in eine römische Tradition, die den Bürger auffordert, sich in die Regelung "seiner Angelegenheiten" einzumischen.

    Autor: Prof. Dr. Matthias Rath, Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

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  • Gemeinsam reich werden

    Vom Wohlstand für alle zum Vermögen für alle

    Schon lange mahnen die Kirchen – zuletzt in ihrem Gemeinsamen Wort – eine Beteiligung der Arbeitnehmer am Kapital der Unternehmen an. Die Komplexität des Themas und ideologische Engstirnigkeit haben bisher praktikable politische Vorgaben verhindert.

    Autor: Stefan Küpper, stellvertretender Leiter der Abteilung Lohn- und Tarifpolitik der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA)

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  • Schluss mit den diplomatischen Geplänkeln!

    Die Verfassungsfragen ausdiskutieren und entscheiden

    Die schnelle Aufeinanderfolge von Regierungskonferenzen (Luxemburg 1986, Maastricht 1992, Amsterdam 1997, Nizza 2000) zur Revision der europäischen Verträge zeigt, dass die Frage nach der Finalität des europäischen Einigungsprozesses, also die Frage nach der endgültigen Gestalt der Europäischen Union zur Entscheidung steht. Daher sollten ihr die Verantwortlichen nicht länger ausweichen.

    Autor: Dr. Thomas Jansen, Kabinettchef des Präsidenten des Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschusses, Mitglied des ZdK

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