Salzkörner

Sonntag, 30. April 2000

Renten-Info-Pläne der BfA

Meldungen
Mit breiter Unterstützung hat der Ständige Arbeitskreis des ZdK zu wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Grundfragen auf die Ankündigung der Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) reagiert, in Zukunft allen Versicherten regelmäßige "Renten-Informationen" zur Verfügung zu stellen. Eine kontinuierliche Rentenkonto-Führung, die es jedem einzelnen Versicherten ermögliche, zu erkennen, wie gut oder schlecht seine Altersversorgung in der gesetzlichen Rentenversicherung sei, werde seit Jahren von katholischen Verbänden gefordert, so Hermann Kues, Sprecher des ZdK-Arbeitskreises. Auf diese Weise könne der zum Teil bedrückenden Illusion über die eigene Alterssicherung, gerade bei Familien-Frauen mit langen Versicherungslücken, ein Ende bereitet werden. Auch gelegentlich unnötig geschürte Ängste könnten so ausgeräumt werden.

Der Arbeitskreis "wirtschaftliche und soziale Grundfragen" dankte der BfA in einem Brief für den Vorstoß. Die Initiative werde, so die Hoffnung, im Zuge der Rentenkonsensgespräche einen wertvollen Beitrag leisten, auch wenn es darum gehe, eigenständige Lebensleistungen von Männern und Frauen in Beruf und Familie in eigenständigen Rentenansprüchen angemessen zu berücksichtigen. Das ZdK wiederholte seine Forderung, die Reform der Hinterbliebenenrenten müsse integraler Bestandteil der Rentenreform sein. Familienleistungen müssten in der Rente in der Weise anerkannt werden, wie es ihrer Bedeutung für die Sicherheit der Renten und der Generationengerechtigkeit entspreche.
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