Samstag, 24. April 2021

Einrichtung der Sachbereiche

Erklärung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken bei der Vollversammlung am 23./24. April 2021

Der Antrag A6 wurde abgelehnt. Im Anschluss wurde der Vorlage aus Präsidium und Hauptausschuss für die nächste Wahl- und Arbeitsperiode 2021 bis 2024 zugestimmt.

Die Vorlage wurde vorab allen Mitgliedern zugeschickt. Sie wird hier der Vollständigkeit halber abgedruckt.

1. Die vor vier Jahren getroffene Entscheidung, weiter mit Sachbereichen und eigens dafür gewählten Sprecher/inne/n zu arbeiten, sollte bekräftigt werden. Diese sind laut Statut und Geschäftsordnung des ZdK auch als feste Struktur im ZdK verankert.

2. Es sollte weiterhin im Grundsatz am Zuschnitt der sieben bestehenden Sachbereiche festgehalten werden. Für den Sachbereich 3 wird eine Ergänzung um das Thema „Digitalisierung“ im Portfolio und im Sachbereichsnamen vorgeschlagen. Digitalisierung muss – wenn es auch ein „Querschnittsthema“ ist – eine strukturelle und inhaltliche Verankerung in den Sachbereichsstrukturen finden. Im Sachbereich 6 sollen zukünftig auch alle außen- und sicherheitspolitischen Fragen bearbeitet werden (bisher Querschnittsthema zwischen den Sachbereichen 2,6 und 7).

Der Sachbereich 5 „Familie“ soll im Sachbereichsnamen um die beiden Stichworte „Generationen, Geschlechtergerechtigkeit“ erweitert werden, um hier insbesondere auch die Relevanz von alters- und geschlechtssensiblen Fragen besser abzubilden.

Daraus könnte sich für die Sachbereichsstruktur das folgende Bild ergeben:

SB 1: Theologie, Pastoral und , Ökumene

SB 2: Politische und ethische Grundfragen

SB 3: Wirtschaft, und Soziales, Digitalisierung

SB 4: Bildung, Kultur, Medien

SB 5: Familie, Generationen, Geschlechtergerechtigkeit

SB 6: Nachhaltige Entwicklung und globale Verantwortung

SB 7: Europäische Zusammenarbeit und Migration

 

3. Die Sachbereiche sollen für die Mitglieder der Vollversammlung Möglichkeiten der verbindlichen Partizipation bieten und stärken die demokratischen Strukturen des ZdK. Diese Beteiligungsmöglichkeiten sollen beibehalten und ausgebaut werden. Daher wird bereits jetzt empfohlen, für die neue Arbeitsperiode in allen Sachbereichen ständige Arbeitsstrukturen, v.a. in Form von Ständigen Arbeitskreisen einzurichten, die möglichst vielen ZdK-Mitgliedern Beteiligungsmöglichkeiten bieten. Mit einem Ausbau von digitalen Sitzungen (wie sie seit fast einem Jahr coronabedingt stattfinden) sind diese Ständigen Arbeitskreise auch finanziell und organisatorisch besser durch das Generalsekretariat zu begleiten. Die formale Entscheidung darüber wird in der ersten Sitzung des neu gewählten Hauptausschusses getroffen.