Mittwoch, 27. Februar 2013

ZdK-Vizepräsidenten Braß und Wolf bei Tagung der Diözesanen Räte in Paderborn

Christoph Braß und Alois Wolf

"Wir haben noch viel zu tun im Blick auf die Qualität der Teilhabe von Menschen mit Handicap in unserer Gesellschaft", so Alois Wolf, Vizepräsident des ZdK, der gemeinsam mit Vizepräsident Dr. Christoph Braß und 90 weiteren Vertreterinnen und Vertretern der Diözesan- und Katholikenräte am 22./23. Februar 2013 an deren jährlicher Tagung teilnahm. Prof. Dr. Andreas Lob-Hüdepohl, ZdK-Mitglied und Dozent für Theologische Ethik an der Katholischen Hochschule für Sozialwesen in Berlin, machte in seinem Vortrag zur Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen durch Inklusion deutlich, dass Behinderung nicht etwas ist, was man hat, sondern etwas, das erst durch das Beurteilen und Verhalten durch das Umfeld von Menschen mit Beeinträchtigungen entsteht.

Auf der Grundlage eines Referats von Dr. Eduard Nagel vom Deutschen Liturgischen Institut Trier befassten sich die Teilnehmenden außerdem mit 10 Thesen zur Situation der Liturgie vor Ort und der daraus erwachsenden Verantwortung der Laien. ZdK-Vizepräsident Dr. Christoph Braß wies auf die enge Beziehung dieses Themas zum Dialogprozess in der katholischen Kirche hin: „Die Debatte um eine würdige angemessene Feier des Gottesdienstes lässt sich nicht von der Diskussion über die Zusammenlegung von Gemeinden trennen. Und in beiden Fällen geht es auch um Auftrag und Selbstverständnis von Laien und Priestern, Haupt- und Ehrenamtlichen. Als Frauen und Männer, die in der Kirche engagiert sind, sollten wir uns hier selbstbewusst zu Wort melden.“, so Christoph Braß.