Freitag, 7. September 2001

ZdK unterstützt Anliegen des Böhmer-Antrags zur Vermeidung von Spätabtreibungen

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) unterstützt das Anliegen des von der Bundestagsabgeordneten Dr. Maria Böhmer eingebrachten Antrags zur "Vermeidung von Spätabtreibungen - Hilfen für Eltern und Kinder" an den Deutschen Bundestag.

Das ZdK hofft darauf, dass das Anliegen von einer großen Zahl von Abgeordneten parteiübergreifend getragen wird. Es ruft deshalb die Abgeordneten des Deutschen Bundestages dazu auf, das Anliegen des Antrags zu unterstützen und für eine zügige Behandlung und Verabschiedung einzutreten.

Am Freitag, dem 07. September 2001 hatte Maria Böhmer dem Hauptausschuss des ZdK in Bonn ihren Antrag vorgestellt. In der Aussprache wurde deutlich, dass der Antrag in der Intention der politischen Initiative entspricht, die das ZdK mehrfach gefordert hatte, um dem Skandal der Spätabtreibungen in der Bundesrepublik zu begegnen.

Der Hauptausschuss des ZdK stellte fest, dass die Initiative von Maria Böhmer wie gefordert sowohl auf eine verbesserte Beratung mit dem Ziel des Lebensschutzes vor und nach pränataler Diagnostik als auch auf eine rechtliche Klärung des Anwendungsbereiches der medizinischen Indikation zielt.