Salzkörner

Mittwoch, 28. August 2019

Deutsch-polnische Völkerversöhnung

Rückblick auf die Erklärung polnischer und deutscher Katholiken zum 1. September 1989

„Für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in Europa“, so der Titel der Erklärung polnischer und deutscher Katholiken zum 1. September 1989, dem 50. Jahrestag des Angriffs Deutschlands auf Polen. Diese Erklärung ist gleichzeitig ein Höhepunkt in der Versöhnungsarbeit zwischen beiden Völkern. Wie wurde dieser Höhepunkt möglich?

Nach 1945 war uns jungen Deutschen klar, dass unsere Versöhnungsbemühungen sich vor allem an Israel, Frankreich und Polen richten mussten. Mit Israel und Frankreich ging es sowohl auf gesellschaftlicher wie auf staatlicher Ebene bald gut voran; die vielfältigen Begegnungen in Israel und das Deutsch-Französische Jugendwerk legen davon Zeugnis ab. Mit Polen war es schwieriger. Wir jungen Deutschen lebten in der Bundesrepublik Deutschland in einem demokratischen Rechtsstaat, die jungen Polen in einem totalitären kommunistischen Staat. Diese Tatsache behinderte viele Jahre lang ernsthafte Versöhnungsbemühungen, sowohl auf der gesellschaftlichen als auch auf der staatlichen Ebene. Einem Vermächtnis gleich sagte Konrad Adenauer kurz vor seinem Tod: „Vergesst mir Warschau nicht!“

So verdienstvoll die Entspannungspolitik unter Willy Brandt war, die Partner waren kommunistische Staaten, sodass Wladyslaw Bartoszewski (Widerstandskämpfer gegen die Nazis, Auschwitzopfer, Kämpfer gegen den Kommunismus und nach errungener Freiheit polnischer Außenminister) Brandt vorwarf, den Kommunismus auf den Antifaschismus zu reduzieren. Als die polnische Oppositionsbewegung Solidarnosc entstand, stieß diese bei der sozial-liberalen Bundesregierung auf Ablehnung, weil sie den Prozess der Entspannung bedrohen würde.

Vom deutschen Katholizismus ausgehende Versöhnungsinitiativen

Rückblickend lässt sich sagen, dass bei politischen Versöhnungsbemühungen zwischen einem Volk, das in einem demokratischen Rechtsstaat lebt, und einem Volk, das in einer kommunistischen Diktatur lebt, die unterschiedlichen Verhältnisse von Gesellschaft und Staat beachtet werden müssen: In der Diktatur geht es um den Freiheitskampf, in der Demokratie um das konstruktive Zusammenwirken von gesellschaftlichen und staatlichen Kräften. Die vom deutschen Katholizismus ausgehenden Versöhnungsinitiativen wurden staatlicherseits erst in den 80er Jahren umfassend gewürdigt und gefördert, gleichzeitig waren sie in den politischen Konsens eingebettet, dass bei aller Gesprächsbereitschaft mit kommunistischen Regierungen die endgültige Grenze zwischen Deutschland und Polen sowie die freie Selbstbestimmung aller Deutschen einem endgültigen Friedensvertrag vorbehalten bleiben müssen. Hinzu kommt, dass der Katholizismus als gesellschaftliche Großgruppe in Deutschland besondere Möglichkeiten hatte, mit gesellschaftlichen Kräften in Polen Kontakt aufzunehmen und sich mit diesen auszutauschen. Diese spezifischen Möglichkeiten stellten auch eine spezifische Verpflichtung dar, wenn es in der Völkerverständigung vorangehen sollte. Selbst die Versöhnungsarbeit katholischer Christen in der DDR konnte in den Bemühungen des westdeutschen Katholizismus relevant werden, weil es intensive Kontakte zwischen dem Katholizismus in der Bundesrepublik Deutschland und dem in der DDR gab.

Wenn auch die Versöhnungsinitiativen hier nicht in aller Ausführlichkeit dargelegt werden können, so sollen sie zumindest kurz erläutert werden: Partner unserer Bemühungen war die polnische Laienorganisation Znak („Zeichen“). Stanislaw Stomma, Nestor der deutsch-polnischen Versöhnung, besuchte 1958 als erster polnischer Parlamentarier die Bundesrepublik Deutschland. Der Berliner Bischof Julius Döpfner trat in der „Hedwigs-Predigt“ 1960 für die Versöhnung von Deutschen und Polen ein. 1964 unternahm die deutsche Sektion von Pax Christi eine Sühnewallfahrt nach Auschwitz, die in einem Aufruf zur Aktion „Solidaritätsspende“ für Überlebende der Konzentrationslager und Ghettos mündete, aus der sich 1973 das Maximilian-Kolbe-Werk entwickelte. 1965, in den letzten Tagen des Zweiten Vatikanischen Konzils, tauschten die polnischen und die deutschen Bischöfe Briefe der Versöhnung aus. 1966 nahmen erstmalig polnische Gäste in Bamberg an einem Katholikentag teil und begründeten damit eine entsprechende Tradition für zukünftige Katholikentage. Dort wurde auch eine zustimmende Erklärung zum Briefwechsel zwischen den polnischen und deutschen Bischöfen verabschiedet. 1968 wurde das Bensberger „Memorandum deutscher Katholiken zu den polnisch-deutschen Fragen“ veröffentlicht. 1971 begrüßte die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) die seit Jahren anhaltenden Bemühungen, „eine endgültige Aussöhnung möglich zu machen“.

In den folgenden Jahren war das Verhältnis zwischen polnischen und deutschen Katholiken von zunehmender Intensität in der Zusammenarbeit gekennzeichnet. Auf polnischer Seite traten neben Stanislaw Stomma der spätere frei gewählte Ministerpräsident der Republik Polen, Tadeusz Mazowiecki, sowie der spätere Außenminister Wladyslaw Bartoszewski als Gesprächspartner hervor, in vielfältiger Weise unterstützt von führenden polnischen Bischöfen. Auf deutscher Seite nahmen die Präsidenten des ZdK eine führende Rolle wahr: Albrecht Beckel, Bernhard Vogel (, die beide ebenfalls Präsidenten des Maximilian-Kolbe-Werks waren) und Hans Maier sowie die Präsidenten des Kolbe-Werks, Werner Remmers (als ehemaliger Vizepräsident des ZdK) und ich selbst (als ehemaliger Generalsekretär des ZdK); außerdem bis zu seinem Tode Julius Kardinal Döpfner als Präsident der deutschen Sektion von Pax Christi, die Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Joseph Kardinal Höffner und Karl Kardinal Lehmann, sowie der Geistliche Assistent des ZdK, Bischof Klaus Hemmerle.

„Für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in Europa“

Die politischen „Spielräume“, die die katholischen Versöhnungsbemühungen zur Zeit der Kanzlerschaft Helmut Kohls nutzen konnten, waren alles andere als eine „katholische Spielwiese“. Nichts verdeutlicht das mehr als der Brief, den Aleksander Kwasniewski mir zum 30. Jahrestag der Tätigkeit des Maximilian-Kolbe-Werks geschrieben hat. Aleksander Kwasniewski, der zum Zeitpunkt der Gründung des Maximilian-Kolbe-Werks 1973 ein junger Funktionär der uns bekämpfenden Kommunistischen Partei Polens wurde, schrieb mir 30 Jahre später als frei gewählter Staatspräsident der Republik Polen einen Brief höchster Anerkennung: Ich möchte „Ihnen und Ihren Mitarbeitern (…) meine aufrichtige Anerkennung und Dank für ihre langjährige Mühe und das beharrliche Streben bekunden, menschliches Leid und Unrecht, das vom Nazi-Regime begangen worden war, wiedergutzumachen. Das Gedenken der tragischen Kapitel der Geschichte unserer beiden Völker gebietet es, dass wir uns aktiv an der Gestaltung der gemeinsamen Zukunft beteiligen, die eine gute nachbarliche, auf gegenseitiges Verständnis und Vertrauen gestützte Zusammenarbeit gewährleistet. Ich danke dafür, dass Sie Sensibilität und Verantwortung wecken, ohne die wahre Versöhnung und Annäherung unerreichbar sind.“

Einen dramatischen Höhepunkt unserer polnisch-deutschen Bemühungen um Versöhnung bildete die Erklärung polnischer und deutscher Katholiken zum 1. September 1989, dem 50. Jahrestag des Kriegsausbruchs, unter dem Titel „Für Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden in Europa“. In dieser Erklärung wurde der Angriff Deutschlands auf Polen erneut verurteilt. Gemeinsam wurden die Opfer und das Leid in Polen und in Deutschland beklagt, um schließlich im Rahmen der politischen Forderungen festzustellen, „dass die Westgrenze Polens dauerhaft Bestand hat“ und „dass die Völker Europas, auch das deutsche Volk, das von der Spaltung Europas besonders betroffen ist, das Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen können“. Diese Erklärung wurde am 8. August 1989 in Warschau und Bonn der Presse vorgestellt, und Wladyslaw Bartoszewski hat es sich in Bonn bei der Pressekonferenz und in vielen Interviews nicht nehmen lassen, mit großer Überzeugungskraft für das ungeschmälerte Selbstbestimmungsrecht aller Deutschen einzutreten. Der Geschäftsführende Ausschuss des ZdK stimmte in der der nächstfolgenden Sitzung der Erklärung zu, nachdem zunächst aus dem Kreis katholischer Heimatvertriebener Widerstand laut geworden war.

Zeichen der Besiegelung deutsch-polnischer Versöhnung

Noch am Tage der Veröffentlichung habe ich Bundeskanzler Helmut Kohl an seinen Ferienort die Bitte übermitteln lassen, die Erklärung positiv zu kommentieren. Ich wusste, dass er persönlich der gleichen Meinung war, wie sie in der Erklärung formuliert wurde. Er enttäuschte mich und vertröstete mich auf einen späteren Zeitpunkt. In seiner Regierungserklärung am 1. September 1989 aus Anlass des 50. Jahrestages des Ausbruchs des Zweiten Weltkriegs hat er sie dann ausdrücklich gewürdigt.

Inzwischen lässt sich in seiner Biographie „Helmut Kohl Erinnerungen:. 1982 – 1990“ nachlesen, welche Schritte noch erforderlich waren, um für ein versöhntes Deutschland und Polen eine zukunftsträchtige politische, vor allem europäische Ordnung zu schaffen. Helmut Kohl verstand gesellschaftspolitische Initiativen der Bürger nicht als Widerspruch zu staatspolitischen Zielen und Maßnahmen; vielmehr stellte er sich als Bundeskanzler der Herausforderung, gesellschaftspolitische und staatspolitische Ziele und Initiativen in ein gemeinsames Ganzes zu integrieren, wie es die Verfassung einer Demokratie erfordert.

Sichtbaren Ausdruck fand diese politische Leistung in den Ereignissen vom 9. bis 12. November 1989. Während der Bundeskanzler in Warschau mit dem frei gewählten Ministerpräsidenten Tadeusz Mazowiecki sprach, fiel in Berlin die Mauer, und wir Abgeordneten im Bundestag in Bonn stimmten spontan das Deutschlandlied an als Bekenntnis zur Einheit der Nation. Nach einer Unterbrechung der Konferenz in Warschau, um nach Berlin und nach Bonn zu fliegen, setzte Helmut Kohl sein Programm in Polen fort. Am 12. November nahm er gemeinsam mit Tadeusz Mazowiecki in Kreisau an einem Gottesdienst teil, den der Oppelner Bischof Alfons Nossol zelebrierte, der bei den Versöhnungsinitiativen eine führende Rolle wahrgenommen hatte. Vor der Kommunion umarmten sich Kohl und Mazowiecki und tauschten den Friedensgruß aus. Dieses Bild ging als Zeichen der Besiegelung deutsch-polnischer Versöhnung um die Welt.

Maximilian-Kolbe-Werk und Maximilian-Kolbe-Stiftung

Die Erklärung polnischer und deutscher Katholiken zum 1. September 1989 war sicherlich ein Höhepunkt in der deutsch-polnischen Völkerversöhnung. Sie darf aber nicht nur ein Höhepunkt in unserer Erinnerung sein, sie sollte darüber hinaus für die Gestaltung von Gegenwart und Zukunft Anstoß und Orientierung bleiben. Beispielsweise bleibt uns die Aufgabe, das verdienstvolle und segensreiche Wirken des Maximilian-Kolbe-Werkes als Werk der Versöhnung auch über den Tod der Überlebenden von Konzentrationslagern und Ghettos hinaus weiterzuführen. Der Weg dazu ist schon geebnet durch die Maximilian-Kolbe-Stiftung, die Deutsche und Polen gemeinsam errichtet haben, um auf europäischer Ebene Aufgaben der Versöhnung wahrzunehmen.

Perspektiven für eine freiheitliche und demokratische Zukunft

Ein Blick auf das gegenwärtige Verhältnis zwischen Polen und Deutschland und auf die Rolle dieser beiden Länder in einem gemeinsamen Europa zeigt, dass Verständigung und Versöhnung unseren Einsatz auch zukünftig verlangen.

Daher bekräftige ich, was ich im Vorwort zur gemeinsamen Erklärung polnischer und deutscher Katholiken vor 30 Jahren zum 50. Jahrestag des Kriegsbeginns geschrieben habe: „Die Erklärung ist ein Beispiel dafür, wie sich Katholiken über Grenzen hinweg einer gemeinsamen Geschichte stellen, die bestimmt ist von wechselseitig zugefügtem Unrecht, von Schuld und Not und lange unterbrochener Begegnung in Wahrheit und Freiheit. Sie erinnert an die geistigen Lebenszusammenhänge, die in früheren Jahrhunderten die Gestalt Ost-Mitteleuropas und das Verhältnis von Polen und Deutschen miteinander geprägt haben, und will ihnen auch in der Politik wieder zu neuer Kraft verhelfen. Ihre besondere Bedeutung aber liegt vor allem darin, dass in ihr deutsche und polnische Katholiken in der gegenwärtigen Situation des Wandels in Ost-Mitteleuropa Perspektiven für eine freiheitliche und demokratische Zukunft entwickelt haben, die den nationalen Interessen unserer beiden Völker in einem freien und geeinten Europa gleichermaßen gerecht werden. Sie leistet damit auch einen Beitrag zur Einigung ganz Europas.“

Bauen wir weiter an einem versöhnten und geeinten freien Europa!

 

Das Maximilian-Kolbe-Werk unterstützt seit 45 Jahren die Überlebenden der nationalsozialistischen Konzentrationslager und Ghettos. Verständigung und Versöhnung zwischen dem polnischen und dem deutschen Volk sowie die Aufgabe, ehemaligen KZ- und Ghetto-Häftlingen aus Polen und anderen Ländern Mittel- und Osteuropas unabhängig von ihrer Religion, Konfession oder Weltanschauung zu helfen, sind seit den Anfängen Zweck und Anliegen der humanitären Hilfsorganisation. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der einzelne Mensch, seine persönliche Geschichte und seine leidvollen Erfahrungen zur Zeit des Nationalsozialismus. Getragen vor allem durch private Spenden und vereinzelte Kollekten von Kirchengemeinden konnte das Maximilian-Kolbe-Werk bislang Hilfsprojekte für KZ- und Ghettoüberlebende in Höhe von mehr als 60 Millionen Euro durchführen. Das Werk ist seit 2001 Träger des Spendensiegels des Deutschen Zentralinstituts für soziale Fragen (DZI) und gilt somit als förderungswürdig.

 

Im Jahr 2007 wurde das Maximilian-Kolbe-Werk mit dem Preis der Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie ausgezeichnet, 2008 mit dem Eugen-Kogon-Preis. Im Jahr 2009 wurde es für seine Zeitzeugenarbeit in Sachsen mit dem Preis Aktiv für Demokratie und Toleranz 2009 des Bündnisses für Demokratie und Toleranz ausgezeichnet. 2010 ging der Anton-Roesen-Preis des Diözesanrats der Katholiken im Erzbistum Köln an die Ehrenamtlichenn des Maximilian-Kolbe-Werks. Im Jahr 2014 erhielt die Hilfsorganisation den Aggiornamento-Preis der Deutschen Katholikentage, und den Deutschen Engagementpreis vom Bündnis für Gemeinnützigkeit, Berlin. Der Saarländische Weiterbildungspreis wurde im Jahr 2017 verliehen.

http://www.maximilian-kolbe-werk.de
Die Maximilian-Kolbe-Stiftung knüpft an der Versöhnungsarbeit – namentlich zwischen Deutschen und Polen – an, die das Maximilian-Kolbe-Werk mit seinen ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Deutschland und Polen sowie mit seinen Spendern in den letzten Jahrzehnten geleistet hat. Ziel ist es, Initiativen zu begründen und zu fördern, die Menschen auf dem Weg der Versöhnung in Europa zusammenführen, damit über nationale Begrenzungen hinweg Weggemeinschaften der Versöhnung entstehen, die die persönliche Begegnung in den Mittelpunkt ihrer Bemühungen stellen und die sich durch eine Solidarität auszeichnen, in der alle Beteiligten Gebende und Nehmende, Schenkende und Beschenkte sind.

 

Die Maximilian-Kolbe-Stiftung versteht diese Weggemeinschaften als unverzichtbaren Bestandteil kirchlichen Lebens aus der Mitte der christlichen Botschaft. Sie leistet durch ihre Versöhnungsarbeit einen Beitrag zur Erinnerungskultur in Europa, indem sie die Wahrnehmung der kirchlichen, gesellschaftlichen und politischen Aufgaben der Gegenwart und der Zukunft verbindet mit der Erinnerung an die Herkunft aus einer mit Unrecht, Gewalt und Schuld belasteten Vergangenheit, mit der Erinnerung an die sittlichen Grundlagen menschlichen Miteinanders sowie an den Auftrag des Evangeliums, an Christi statt Zeugen und Gesandte der Versöhnung zu sein (2 Kor 5,19-20). Aus der Kraft einer solchen Erinnerung wirkt sie an der Entwicklung und Förderung eines menschenwürdigen, gerechten, freien und solidarischen Zusammenlebens in einem friedlichen Europa mit.

http://www.maximilian-kolbe-stiftung.de

 

Autor: Dr. Friedrich Kronenberg Generalsekretär des ZdK von 1966 bis 1999

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