Salzkörner

Samstag, 3. Juli 2010

Ordo socialis

Wissenschaftliche Vereinigung zur Förderung der Christlichen Gesellschaftslehre e. V.
Die globale Welt stellt die Menschen vor große Herausforderungen. Die Wirtschaftskrise hat verdeutlicht, dass durch unverantwortliches und ungeordnetes Handeln unübersehbare Probleme entstehen können. Armut und Reichtum sowie das Klima stellen ein immer ernster werdendes Problem dar.
Ordo socialis hat sich zur Aufgabe gemacht, zur Lösung der Probleme einen bewussten geistigen Beitrag zur Ordnung der gegenwärtigen komplexen und globalen Welt zu leisten. Ohne Freiheit, Demokratie, soziale Marktwirtschaft und soziale Gerechtigkeit können die Konflikte nicht gelöst werden. Deutschland und Europa verfügen über lange und gute Erfahrungen mit gesellschaftlichen Wertvorstellungen und Orientierungsideen, die von der Katholischen Soziallehre entwickelt wurden. Wir bieten Texte zu diesem Thema von verschiedenen Autoren in mehr als 10 Sprachen an. Dabei nutzen wir überwiegend die modernen elektronischen Kommunikationsmittel, um möglichst vielen Interessenten weltweit den kostenfreien Zugang zu diesem Angebot zu ermöglichen.
Der Anstoß zur Gründung des Vereins ging 1985 vom internationalen Kongress in Rom " Kirche und Wirtschaft in der Verantwortung für die Zukunft der Weltwirtschaft" aus, an dem Unternehmer und Repräsentanten der Kirche aus der ganzen Welt teilnahmen. Es waren insbesondere die Ausführungen der Kardinäle Höffner und Ratzinger über den Beitrag der Katholischen Soziallehre zur Gestaltung der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, die eine nachhaltige Diskussion in der deutschen Öffentlichkeit über wirtschaftsethische Grundfragen auslösten.
Zunächst waren Entwicklungsländer das Ziel von Ordo socialis mit Publikationen in Englisch, Französisch und Spanisch. Zielgruppen waren und sind Meinungsbildner wie Politiker, Journalisten, Lehrer, Professoren, Priester und Unternehmer. Die Verbreitung erfolgte auch in Zusammenarbeit mit Schwesterverbänden des Bundes Katholischer Unternehmer (BKU) im Rahmen der UNIAPAC (Internationale Vereinigung Christlicher Unternehmerverbände) in Brüssel sowie in Kooperation mit der Konrad-Adenauer-Stiftung. Nach dem Zusammenbruch des Kommunismus werden die Publikationen auch in fast allen Sprachen Mittel- und Osteuropas verbreitet.
Bis Ende 2007 wurden die Veröffentlichungen ausschließlich in Heft-Form bzw. als Taschenbuch veröffentlicht. Inzwischen stellt Ordo socialis diese Texte in seine neue Homepage ein. Um dieses Anliegen konkret und zeitnah zu realisieren, wurde der Wissenschaftliche Beirat von Ordo socialis 2009 durch jüngere und ausländische Mitglieder erweitert. Er soll ein Konzept erarbeiten, Ordo socialis zu einer internationalen Plattform zu entwickeln, um aktuelle Beiträge zur Katholischen Soziallehre aus verschiedenen Ländern zu finden und auszutauschen. Um diese Aktivitäten zu tragen und zu entwickeln, ist Ordo socialis an neuen Mitgliedern interessiert.

Kontakte: Ordo socialis, Georgstraße 18, 50676 Köln. Tel. 0221 / 27 23 70; e-mail: gf@ordosocialis.de
www.ordosocialis.de

Autor: Cornelius G. Fetsch

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