Katholische Verbände bedauern Festhalten Roms am Predigtverbot für Lai*innen

Beschluss der 30.Delegiertenversammlung der AGKOD in Ludwigshafen

Im Namen der katholischen Kirche in Deutschland hat der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ, beim Dikasterium für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung in Rom ein Indult (Sondererlaubnis) für die Predigt durch nicht geweihte Gläubige in der Eucharistiefeier beantragt. 

Die abschlägige Antwort darauf ist für uns engagierte Gläubige, die in Treue zu unserer Kirche konstruktiv ihre Zukunft mitgestalten, eine große Enttäuschung. 

Denn die Dokumente der Weltsynode haben etwas anderes erwarten lassen. Ermutigt hat uns als Ortskirche der vom Dikasterium für die Glaubenslehre verfasste Bericht über „Frauen im Leben und in der Leitung der Kirche“. Er stellt fest, dass „Christus, als er den Aposteln die große Osterbotschaft verkündete, eine Frau gewählt hat: Maria von Magdala. Die Apostel selbst haben von ihr diese Botschaft empfangen. Es ist also denkbar, dass diese Tatsache konkrete Auswirkungen auf die Partizipation der Frauen in der Kirche hat." (Bericht von Studiengruppe 5 über die Partizipation von Frauen im Leben und in der Leitung der Kirche, Teil 2, Nr. 38, März 2026). 

In diesem Sinne sehen wir uns ermutigt, als Gläubige jeden Geschlechts weiterhin das Evangelium mit vielfältigen Stimmen und Perspektiven zu verkünden.

Beschluss “Katholische Verbände bedauern Festhalten Roms am Predigtverbot für Lai*innen" als PDF

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