„Neues wagen“

Neue Ausgabe der Salzkörner

Wir erleben ein Jahr voller Herausforderungen. Die einen hoffen darauf, dass irgendwann alles wieder so wird wie in der Zeit vor Corona. Die anderen rechnen nicht damit – und denken neu. In dieser Ausgabe verfolgen wir die Spur des Wandels.

In Afghanistan ist nichts mehr wie es war. „Aber wenn sich alles verändert, ist alles möglich“, schreibt Arvid Bell von der Harvard University. Deutschland könne vorangehen und eine EU-Afghanistan- Strategie entwerfen – „bevor Herrschaftsstrukturen autoritär verkrustet sind“.

Wie schnell erholt sich wohl der Kultursektor in Deutschland von der zurückliegenden Phase? Der Corona-Lockdown hat tiefe Spuren hinterlassenen. Olaf Zimmermann, Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats, fragt nicht nur nach der Zukunft der Profis, sondern auch nach der der Ehrenamtlichen – deren bürgerschaftliches Engagement jetzt stark gefördert werden müsse.

Neues wagen sollte auch die CDU/CSU, geht es nach Volker Kauder. Er erinnert in seinem Beitrag an die Rede Papst Benedikts XVI. vor dem Bundestag im September 2011. Darin habe der mittlerweile emeritierte Pontifex grundgelegt, was ein christliches Menschenbild in der Politik bewirken könne. Kauder sieht darin einen Weckruf an die Union.

Um Mut zum Wandel geht es auch in der Wirtschaft. Wer es ernst meine mit globalen Nachhaltigkeitszielen, müsse eine Politik für die sozial-ökologische Transformation machen, schreibt Johannes Wallacher, Professor für Wirtschaftsethik. Und Prisca Patenge, unsere neue Referentin für Wirtschaft und Soziales, berichtet über eine Tagung zum Thema nachhaltiges ethisches Investment. Neues wagen will schließlich auch Gerold König, Bundesvorsitzender von Pax Christi, in der Sicherheitspolitik. Ihn interessiert, wie sie zur Friedenspolitik werden könnte.

Werfen wir also den Blick auf eine sich wandelnde Zeit! Ich wünsche Ihnen eine spannende Lektüre.

Pressemitteilung “„Neues wagen“” als PDF

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