„Eine Frau für soziale Gerechtigkeit“
ZdK-Präsidentin Stetter-Karp gratuliert Sr. Katharina Ganz zur Wahl an die Spitze der Caritas
„Eine Frau, die sich seit Langem profiliert für soziale Gerechtigkeit engagiert“ sei an die Spitze des Deutschen Caritasverbandes (DCV) gewählt worden, freut sich die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp. „Ich gratuliere von ganzem Herzen.“ Sr. Dr. Katharina Ganz, bis 2025 Generaloberin der Oberzeller Franziskanerinnen mit Niederlassungen in Deutschland, Südafrika und den USA, sei „eine Persönlichkeit, die den Deutschen Caritasverband, den größten Wohlfahrtsverband Europas, mit Leitungserfahrung, Charisma und Innovationsgeist in die kommenden Jahre führen wird“.
Die Theologin und Sozialpädagogin engagiere sich seit geraumer Zeit für mehr Einfluss von Frauen auf die Geschicke der Kirche. Der Synodale Weg der katholischen Kirche in Deutschland bedeute Katharina Ganz von daher viel, so Stetter-Karp. „Von ihr ist mir der eindrückliche Satz in Erinnerung: ‚An der Frauenfrage entscheidet sich die Zukunft der katholischen Kirche‘. Sie folgt dem Auftrag, der in diesem Satz liegt, auch in ihrem eigenen Leben.“
Ganz werde Anfang kommenden Jahres Eva Welskop-Deffaa, die in den Ruhestand geht, an der Spitze des DCV ablösen. „Beide Frauen sind Mitglied im ZdK. Katharina Ganz wurde im Mai 2025 bei der Vollversammlung in Paderborn als Einzelpersönlichkeit gewählt. Wir sind stolz darauf, dass beide zu uns gehören und unsere Debatten und Beschlüsse mit ihrer fachlichen Expertise und ihrem leidenschaftlichen Engagement bereichern und beflügeln.“
Die ZdK-Präsidentin schreibt in ihrem Glückwunsch an Sr. Katharina Ganz: „Als Ordensfrau wie als erfahrene Sozialpädagogin und Expertin der Sozialen Arbeit“ verkörpere die frisch Gewählte ein glaubwürdiges Engagement „für die ‚Option für die Armen‘ und die Würde der Menschen in Not“. Als künftige Caritaspräsidentin werde die Franziskanerin „zusammen mit den Fachverbänden, den Diözesancaritasverbänden und den Caritasunternehmen mit deren hunderttausenden Fachkräften und ehrenamtlich Tätigen entscheidend dazu beitragen, unser Gemeinwesen zukunftsfähig zu gestalten, gerechte Teilhabe zu sichern sowie den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.“
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