„Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt“
ZdK-Präsidentin Stetter-Karp gratuliert neuem Vorsitzenden der deutschen Bischöfe
„Gottes Segen für Ihre Arbeit, Mut zu anstehenden Veränderungen und ein spürbares Herz für weitere Reformen in der Kirche“ – das wünscht die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp, dem neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. „Ich gratuliere Ihnen, lieber Herr Bischof Dr. Wilmer, sehr herzlich zu Ihrer Wahl aus der Mitte der Bischöfe. Dieser Tag in Würzburg, an dem Ihre Mitbrüder großes Vertrauen in Sie gesetzt haben, ist eine Richtungsentscheidung für die Kirche in Deutschland.“
In den neuen Vorsitzenden der Bischofskonferenz setzten viele Katholik*innen die Hoffnung, „er möge für eine glaubwürdige Kirche streiten, die ihre Stärke gleichermaßen aus Konfliktfähigkeit und Zusammenhalt bezieht“. Dabei spiele die bereits zurückgelegte Strecke auf dem Synodalen Weg eine entscheidende Rolle. „Ihr Vorgänger im Amt, Bischof Dr. Georg Bätzing, hat Ihnen den Weg bereitet. Er übergibt Ihnen mit diesem Tag den Staffelstab. Lieber Herr Bischof Wilmer, das ZdK freut sich darauf, den Synodalen Weg mit Ihnen zusammen weiterzugehen.“
Die Stimme der Kirche werde gebraucht, so Stetter-Karp, die aktuell mit allen Mitgliedern des ZdK-Präsidiums zu Gesprächen in Rom weilt. „Wir müssen soziale Konflikte überwinden helfen, die angeschlagene Demokratie stärken, die Zukunft unseres Landes und die Zukunft Europas mitgestalten. Gerade weil dies so ist, habe ich keine Angst um den begonnenen Reformprozess in meiner Kirche. Er ist ohne Alternative. Ich bin sicher, dass Sie sich als neuer Vorsitzender der Bischofskonferenz dessen völlig bewusst sind, lieber Bischof Wilmer. Und ich freue mich auch deshalb, dass Sie bereits Ihr Kommen zum 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg zugesagt haben. Dort treffen Sie auf engagierte Christinnen und Christen, denen die Zukunft der Kirche so wichtig ist wie Ihnen und mir.“
Sie blicke voller Zuversicht auf die kommende Synodalkonferenz, so die ZdK-Präsidentin weiter. Deren Satzung müssten die Bischöfe in Würzburg nun – ebenso wie es das ZdK bereits getan habe – noch ihre Zustimmung geben. „In den zurückliegenden Jahren hat sich viel bewegt. Was wir auf dem Synodalen Weg alle gemeinsam vorangebracht haben, lässt sich nicht mehr verrücken, kleinreden oder gar ungeschehen machen.“
„Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt“, schreibt Stetter-Karp in ihrem Glückwunschbrief an Wilmer. „Wir brauchen es gerade für den Zusammenhalt mit den vielen Millionen Katholikinnen und Katholiken im Land, die sich ein belastbares Band zwischen Bischöfen und Laien wünschen. Es sind viele, die die Veränderung ihrer Kirche im Alltag erleben möchten.“
Pressemitteilung: „Wir brauchen Ihr Herz für Reform und Zusammenhalt” als PDF
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