ZdK-Präsidentin fordert "Stoppschild für den großen Ausgrenzungsplan der AfD"
Dr. Irme Stetter-Karp blickt auf die Landtagswahlen im September zurück
„Mit Mecklenburg-Vorpommern wird nach Sachsen-Anhalt nun in einem zweiten Bundesland die AfD stärkste Kraft. Wir haben ein gesamtdeutsches Problem“, sagt die Präsidentin des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Dr. Irme Stetter-Karp.
„Reformen fordern Menschen etwas ab. Doch auch in Zeiten großer Veränderungen müssen Demokratie und Menschlichkeit auf Platz 1 stehen. Wenn nicht, wird das Klima schnell vergiftet durch Missmut und Ausgrenzung, durch Hass und Hetze. Die AfD hat sich die Sorgen und Nöte vieler Menschen erfolgreich zunutze gemacht. Ihre Antwort auf politische Herausforderungen ist für uns inakzeptabel.
Jetzt müssen überall demokratische Bündnisse entstehen, die zeigen: Wir packen an! Mit Menschenliebe. Und mit dem klaren Ziel, niemanden zurückzulassen. Vertrauen gewinnt, wer die Arme weit macht. Die Sprache der Menschen spricht. Zuhört und nah ist. Die Kirchen müssen jetzt alles tun, um Raum für Begegnung, Debatte und gelebte Nächstenliebe zu schaffen. Und das heißt: Hier steht das Stoppschild für den großen Ausgrenzungsplan der AfD!“
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